1. Advent 2022

Open StudiosStudios

Open Studios zum 1. Advent. Sie finden mich im Atelierhaus 79, Aufgang B, halbe Treppe, über den Außenaufgang, Wilhelminenhofstr. 83-85, 12459 Berlin-Oberschöneweide – 27.11.2022 von 11.00 bis 18.00 Uhr.

Ich freue mich über Ihren Besuch!

1. Advent 2022

Open StudiosStudios

Open Studios zum 1. Advent. Sie finden mich im Atelierhaus 79, Aufgang B, halbe Treppe, über den Außenaufgang, Wilhelminenhofstr. 83-85, 12459 Berlin-Oberschöneweide – 27.11.2022 von 11.00 bis 18.00 Uhr.

Ich freue mich über Ihren Besuch!

Vorgestellt:

Das neue KunstwerkKunstwerk

In diesem Bild fließen Gedanken an das Wattenmeer ebenso ein wie Gedanken zur brandenburger Landschaft mit ihren Mischwäldern und kleinen Hügeln.
Blaue Stunde, 80 x 140 cm, Acryl auf Leinwand, 2022

Galerie

Blaue Stunde, 80 x 140 cm, Acryl auf Leinwand, 2022

Vorgestellt:

Das neue KunstwerkKunstwerk

In diesem Bild fließen Gedanken an das Wattenmeer ebenso ein wie Gedanken zur brandenburger Landschaft mit ihren Mischwäldern und kleinen Hügeln.
Blaue Stunde, 80 x 140 cm, Acryl auf Leinwand, 2022

Galerie
Internationaler Künstleraustausch zwischen Deutschland und der Mongolei

Urbane Kontraste und unendliche Weitenunendliche Weiten

Pleinair die Welt zu entdecken ist immer ein besonderes Erlebnis. Einem so kontrastreichen Land wie der Mongolei künstlerisch zu begegnen ist im besonderen Maße beeindruckend. Ich hatte das Glück, an einem Künstleraustausch organisiert von der Akademie für Malerei Berlin und der Mongol Art Gallery teilzunehmen.

Drei Wochen war ich gemeinsam mit 15 Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland und der Mongolei unterwegs: zu Beginn ein paar Tage in Ulan Bator und dem Umland und danach auf einem 2000 km-Trip durch die Wüste Gobi. Als Landschaftsmalerin hat mich natürlich die Wüste mit ihrer Vielfalt, Stille und ihrer unendlichen Weite fasziniert. Auf dieser Reise hat sich mir die Gobi mit unerwartet vielen unterschiedlichen Gesichtern gezeigt. Ich sah bis zum Horizont reichende blühenden Schnittlauchwiesen und sumpfige Wasserlöcher, an denen sich wilde Pferde zur Tränke einfanden. Wir fuhren hunderte Kilometer über karges steiniges straßenloses Land, vorbei an Kamelherden, die in gemächlichem Schritt und von uns völlig unbeeindruckt Ihre Wege gingen. Wir entdeckten Felsformationen, die sich plötzlich aus der Hochebene erhoben und in der Abendsonne zu goldgelben Bergketten zusammenschmolzen. Wir stießen auf eine hundert Kilometer lange Wanderdüne, die einen Fluss vor sich her zu treiben schien. Wir schliefen in Jurten, aßen Kochfleisch und tranken vergorene Stutenmilch. Letzteres ist wohl Geschmackssache und wird frisch selbstgemacht in den Jurten angeboten, aber als Nationalgetränkt auch auf allen großen Empfängen gereicht. Während sich in Ulan Bator traditionelle Tempelanlagen zwischen modernen gläsernen 30-Geschössern ihren Platz behaupten, Straßen ständig mit schleichenden Autokaravanen verstopft sind und die Luft oft einem Smokemoloch gleicht, ändert sich die Situation vor der Stadt drastisch. Nur wenige Landstraßen verbinden die wichtigsten Städte des weiten Landes und werden zumeist von Lastkraftwagen befahren, die Güter vom Land in die Stadt bringen. Und obwohl es nur wenige Straßen gibt, sind diese schwach befahren und weder mit dem Verkehr, noch mit dem Ausbau europäischer Fernverkehrsstraßen zu vergleichen. Mitunter liegen zwischen den Ortschaften mehrere hundert Kilometer, dazwischen ist nur die Weite der Gobi. Und da passiert es auch immer wieder, dass Herden von Ziegen, Schafen, wilden Pferden und Kamelen die Straßen überqueren und den Verkehr ausbremsen.

Weiter im Land gibt es dann keine Straßen mehr und nur steinige ausgefahrene Spurrinnen zeigen die Richtung an, manchmal jedoch auch nicht einmal mehr diese. Orientierung bietet dann nur noch Erfahrung und in der Ferne liegende Berge oder andere Erhebungen. Ich habe unsere Fahrer immer ob Ihres Orientierungssinns bewundert, denn wir sind ohne Umwege immer dort angekommen, wo wir auch hin wollten.

Wir haben mitten in den Dünen unter gleißender Sonne ebenso gemalt wie vor und in den Bergketten, in Tempelanlagen und in den weiten Ebenen der Gobi. Ich habe in dieser Zeit Aquarelle, Zeichnungen, Skizzen und Papierschnitte gemacht. In der Folge sind noch Acrylgemälde entstanden. Eine Auswahl dieser Arbeiten wurden im August und September 2022 sowohl in einer Ausstellung der Mongol Art Gallery in Ulan Bator als auch in der Galerie Root in Berlin gezeigt.

Internationaler Künstleraustausch zwischen Deutschland und der Mongolei

Urbane Kontraste und unendliche Weiten Mongolei

In diesem Bild fließen Gedanken an das Wattenmeer ebenso ein wie Gedanken zur brandenburger Landschaft mit ihren Mischwäldern und kleinen Hügeln.
Blaue Stunde, 80 x 140 cm, Acryl auf Leinwand, 2022

Drei Wochen war ich gemeinsam mit 15 Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland und der Mongolei unterwegs: zu Beginn ein paar Tage in Ulan Bator und dem Umland und danach auf einem 2000 km-Trip durch die Wüste Gobi. Als Landschaftsmalerin hat mich natürlich die Wüste mit ihrer Vielfalt, Stille und ihrer unendlichen Weite fasziniert. Auf dieser Reise hat sich mir die Gobi mit unerwartet vielen unterschiedlichen Gesichtern gezeigt. Ich sah bis zum Horizont reichende blühenden Schnittlauchwiesen und sumpfige Wasserlöcher, an denen sich wilde Pferde zur Tränke einfanden. Wir fuhren hunderte Kilometer über karges steiniges straßenloses Land, vorbei an Kamelherden, die in gemächlichem Schritt und von uns völlig unbeeindruckt Ihre Wege gingen. Wir entdeckten Felsformationen, die sich plötzlich aus der Hochebene erhoben und in der Abendsonne zu goldgelben Bergketten zusammenschmolzen. Wir stießen auf eine hundert Kilometer lange Wanderdüne, die einen Fluss vor sich her zu treiben schien. Wir schliefen in Jurten, aßen Kochfleisch und tranken vergorene Stutenmilch. Letzteres ist wohl Geschmackssache und wird frisch selbstgemacht in den Jurten angeboten, aber als Nationalgetränkt auch auf allen großen Empfängen gereicht. Während sich in Ulan Bator traditionelle Tempelanlagen zwischen modernen gläsernen 30-Geschössern ihren Platz behaupten, Straßen ständig mit schleichenden Autokaravanen verstopft sind und die Luft oft einem Smokemoloch gleicht, ändert sich die Situation vor der Stadt drastisch. Nur wenige Landstraßen verbinden die wichtigsten Städte des weiten Landes und werden zumeist von Lastkraftwagen befahren, die Güter vom Land in die Stadt bringen. Und obwohl es nur wenige Straßen gibt, sind diese schwach befahren und weder mit dem Verkehr, noch mit dem Ausbau europäischer Fernverkehrsstraßen zu vergleichen. Mitunter liegen zwischen den Ortschaften mehrere hundert Kilometer, dazwischen ist nur die Weite der Gobi. Und da passiert es auch immer wieder, dass Herden von Ziegen, Schafen, wilden Pferden und Kamelen die Straßen überqueren und den Verkehr ausbremsen.

Weiter im Land gibt es dann keine Straßen mehr und nur steinige ausgefahrene Spurrinnen zeigen die Richtung an, manchmal jedoch auch nicht einmal mehr diese. Orientierung bietet dann nur noch Erfahrung und in der Ferne liegende Berge oder andere Erhebungen. Ich habe unsere Fahrer immer ob Ihres Orientierungssinns bewundert, denn wir sind ohne Umwege immer dort angekommen, wo wir auch hin wollten.

Wir haben mitten in den Dünen unter gleißender Sonne ebenso gemalt wie vor und in den Bergketten, in Tempelanlagen und in den weiten Ebenen der Gobi. Ich habe in dieser Zeit Aquarelle, Zeichnungen, Skizzen und Papierschnitte gemacht. In der Folge sind noch Acrylgemälde entstanden. Eine Auswahl dieser Arbeiten wurden im August und September 2022 sowohl in einer Ausstellung der Mongol Art Gallery in Ulan Bator als auch in der Galerie Root in Berlin gezeigt.

20.03. – 24.04.2022 – Ausstellung

Kunsthaus Norden – WATT Du WillstWATT Du Willst

20.03. – 24.04.2022 – Ausstellung

Kunsthaus Norden – WATT Du WillstWATT Du Willst

Weltnaturerbe Wattenmeer

Berliner Künstlerin präsentiert ihre Werke im Palais Rastedeim Palais Rastede

WATT du willst – Berliner Künstlerin entdeckt das Wattenmeer.

Sie war sieben Wochen im Watt, erzählt uns die Berliner Künstlerin Anett Münnich. Nun ja, nicht jeden Tag 24 Stunden lang, aber sie hat das Kommen und Gehen des Wassers täglich beobachtet. Die unzähligen Formen des freigelegten Meeresbodens haben die Künstlerin dabei ebenso begeistert wie das Zusammenspiel von Himmel und Wasser. Aus diesen Beobachtungen hat Anett Münnich während Ihres Stipendienaufenthalts im Künstlerhaus Hooksiel eine 50teilige Serie zum Wattenmeer geschaffen.

Weltnaturerbe Wattenmeer

Berliner Künstlerin präsentiert ihre Werke im Palais Rastedeim Palais Rastede

WATT du willst – Berliner Künstlerin entdeckt das Wattenmeer.

Sie war sieben Wochen im Watt, erzählt uns die Berliner Künstlerin Anett Münnich. Nun ja, nicht jeden Tag 24 Stunden lang, aber sie hat das Kommen und Gehen des Wassers täglich beobachtet. Die unzähligen Formen des freigelegten Meeresbodens haben die Künstlerin dabei ebenso begeistert wie das Zusammenspiel von Himmel und Wasser. Aus diesen Beobachtungen hat Anett Münnich während Ihres Stipendienaufenthalts im Künstlerhaus Hooksiel eine 50teilige Serie zum Wattenmeer geschaffen.

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